Kirche St. Peter Rheinberg

Die Sanierung historischer Kirchengebäude erfordert Engagement und fordert die besondere Leidenschaft für historische Tragwerke. Nur so können erforderliche Sanierungen zielorientiert und unter der notwendigen Achtung der vorhandenen Bausubstanz geplant werden.

Die katholische Kirche St. Peter wurde bereits im 12. Jahrhundert erbaut und in den folgenden Jahrhunderten vielfach erweitert und erhöht. Infolge Schädigungen an der Schieferdeckung waren an den Dachkonstruktionen der Haupt- und Seitenschiffe sowie der Chorraumüberdachung erhebliche Schädigungen infolge Pilz- und Schädlingsbefall entstanden.

In Phase 1 hat die Baues und Wicht beratende Ingenieure PartmbB den baulichen Zustand der historischen Bestandskonstruktion bauteilbezogen erfasst und bewertet. Zerstörte Komponenten der Tragwerksstruktur wurden präzise erfasst.

In Planungsphase 2 wurde unter besonderer Berücksichtigung der Einflüsse zimmermannsmäßiger Verbindungen das vielfach statisch unbestimmte statische System analysiert.
Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse konnte in Phase 3 die Erarbeitung der Sanierungslösung erfolgen.

Unentbehrliche Grundlage für die gesamte Planungsphase sind die Spezialkenntnisse des Planungsbüros im Holzbau. Zum einen sind dies die wissenschaftlichen Kenntnisse über den Werkstoff und die Holzbauweise, gewonnen in 5 jähriger Lehr- und Forschungstätigkeit der Büroinhaber an der RWTH Aachen, als auch die besonderen Kenntnisse über handwerklichen wie auch vollautomatischen Abbund im Zimmereihandwerk.

Umfang Baumaßnahme:
Sanierung der historischen Holzkonstruktion

Auftraggeber: 
Generalvikariat Bistum Münster

Planungsleistungen: 

  • Tragwerksplanung zur Sanierung historischer Bausubstanz